Pilzbücher von André Marchand



An diesem Montag war Karljohan wie immer in Paris zum Einkaufen.
Es würden heute besonders viele exklusive Leckerbissen gebraucht werden, denn das Weihnachtsessen der neunziger Jahre unterschied sich spürbar von den Tafelfreuden vergangener Jahrzehnte. Boomte bis dato der Handel mit fetten Gänsen und Enten, so wollten die Kunden heute frischen Spargel, der aus Australien eingeflogen wurde, Krachkirschen aus Madagaskar und Erdbeeren aus Südafrika. Keinen schien es zu interessieren, was die vegetabilen Genüsse kosteten und noch weniger kümmerten sie sich darum, um welchen ökologischen Preis sie an Weihnachten Melone mit Parmaschinken verzehren durften. Ihm sollte es sowieso egal sein. Mit den exotischen Gewächsen war an den „drei tollen Tagen“ bis Heiligabend ein richtiger Reibach zu machen. Karljohan würde sich dem ebensowenig widersetzen wie sein Vater, war ja wohl klar. Jetzt galt es alles rauszuholen, was rauszuholen war und danach hatte die Firma Häubling & Sohn bis nach Neujahr ein paar freie Tage.
Fortsetzung folgt - an anderer Stelle. Hier ein Hinweis für Eilige.

   

André Marchand

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