Pilzbücher von Andreas Allescher (1828-1903)



Nur ein einziger Tag würde sie noch von der Freiheit trennen.
Alles war minutiös vorbereitet. Sie ahnte schon seit ein paar Minuten, daß ihn sein nächster Weg in den Keller führen würde. Zum Tresor, den er immer an Tagen persönlicher Krisen oder an Tagen überdurchschnittlichen Wohlbefindens zu inspizieren pflegte. Im Tresor lag das Kästchen mit den ungefaßten Diamanten von exzellenter Güte und ebensolchem Schliff. Kein einziger davon leichter als zwei Karat. Dazu die Expertisen der Bilder.
Beim Einzug in das Haus hatte sich Häubling wochenlang mit der schwierigen Entscheidung geplagt, ob er diese Schätze im Banktresor oder in seinem Haus unterbringen sollte. Zu Lasten exorbitant hoher Kosten für Versicherungsprämien und die aufwendige Alarmanlage entschied er sich dafür, die unersetzlichen Dinge bei sich selbst aufzubewahren. Er wollte sie ansehen können, wann er wollte und nicht auf die Öffnungszeiten einer Bank angewiesen sein. Jetzt schloß er den Tresor auf.

Fortsetzung folgt - an anderer Stelle. Hier ein Hinweis für Eilige.

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