Pilzbücher von Ian R. Hall



„So weit ich weiß, nicht. Jedenfalls scheint keine Infektion vorzuliegen. Er war die ganze Nacht an der Dialyse. Wir suchen weiter.“
„Habt ihr schon mal an eine Pilzvergiftung gedacht?“
„Ja, haben wir, aber er hat keine Pilze gegessen.“
„Kann man mit ihm reden?“
„Es ist schon ziemlich spät und er ist völlig fertig, aber ich schau mal, was ich tun kann. Bleiben Sie eine Sekunde dran.“ Nach kurzer Zeit kam sie wieder zum Telefon und kündigte an, daß sie weiterverbinden würde. Sofort war Heribert Aschenbach am Telefon. Er hörte sich wirklich schwach an. „Herr Aschenbach, hier ist Sascha Enderlein. Wir hatten uns gestern in der Notaufnahme kennengelernt. Wie geht es Ihnen heute?“
„Nicht gut, die reden hier von totalem Nierenversagen. Und ich bin aufgeklärt genug, um zu wissen, was das heißt. Drücken Sie mir halt die Daumen, daß ich den Rest meines kläglichen Lebens einigermaßen in den Griff kriege.“
wird andernorts fortgesetzt . Tintling 4/2009 zurück zum Index der Autoren .