Pilzbücher von Konrad Laubner und Hans Mauch

 
 

„Pas de problème, un moment, s´il vous plaît.“ 
Mit diesen Worten begleitete sie Karljohan wieder zurück ins Zimmer,
nachdem sie im Vorbeigehen einer Schwester etwas zurief, was Karljohan nicht verstehen konnte. 
Karljohan versuchte der Schwester zu erklären, daß er doch nur telefonieren wolle, doch die Schwester wiederholte nur: „un petit moment, monsieur.“ Es dauerte tatsächlich kaum mehr als einen Moment, also eine Viertelstunde, (was für französische Verhältnisse ein recht flotter Moment ist) bis ein Arzt an seinem Bett stand.
Aus einem Schildchen am Revers seines Ärztekittels ging hervor, daß er Dr. Marcel Renoir hieß.
Er lief hinunter zur Klinikverwaltung, immer noch ziemlich schwach auf den Beinen.
„Mein Name ist Karljohan Häubling. Ich wurde heute morgen hergebracht und darf auch schon gleich wieder gehen. Hat jemand für mich angerufen? „Non, il n´y a rien. Keine Anrufe.“ Wirklich merkwürdig.

Karljohan setzte sich auf einen der abgewetzten Stühle im Vorraum, wo ein stetes und hektisches Kommen und Gehen herrschte. Wie in einem Taubenschlag. Er versuchte zu ergründen, ob es unter den Menschen, die mit ihm zusammen hier saßen, vergleichbare Fälle gab. Wahrscheinlich nicht. Es gelang ihm beim besten Willen nicht seine Gedanken und Zweifel zu ordnen und er verbrachte die nächste Stunde ziemlich konfus und ohne einen klaren Überblick über seine augenblickliche Situation zu erhalten. 

Bald gehts weiter  .  zurück zum Tintling .