Grünfelder-Täubling Russula_virescens

Grünfelder-Täubling Russula virescens

Literatur über die Mykorrhiza



Autoren der Bücher dieser Seite sind Sally E. Smith, David J. Read, Ajit Varma, Bertold Hock, Zaki Anwar Siddiqui,  Mohammad Sayeed Akhtar, Kazuyoshi Futai, S Gianinazzi, Hannes Schuepp, J M Barea,
Marcel G A van der Heijden, Stéphane Declerck und  Kurt Haselwandter.

Reinhold Herberger begann allmählich die Geduld zu verlieren.
„Deine kritische Einstellung zu den Errungenschaften der modernen Medizin sei dir ja unbenommen. Wir stellen also fest, daß zwei Menschen tot sind und daß vier Menschen eine neue Niere erhalten haben. Was ist denn mit den anderen?“
„Weitere fünf stehen auf der Warteliste für eine Transplantation, davon ist ein Patient ganze zwölf Jahre alt. Ihre Nieren sind kaputt. Irreversibel. Nachdem die technischen und logistischen Hindernisse in der Organtransplantation weitgehend überwunden sind, besteht der Engpaß aus einer viel zu geringen Anzahl an Spenderorganen. Ist auch kein Wunder. Wenn ich sehe, was die Weißkittel alles anstellen, würde ich auch keinen Organspenderausweis mit mir herumtragen.“
„Ich kenne deine Meinung jetzt. Hoffentlich brauchst du die Weißkittel mal nicht.“
„Hoffe ich auch.“
„Also, fünf Leute warten auf eine neue Niere.“
„Ja, zwei Frauen, zwei Männer und der zwölfjährige Junge. Bei sieben Leuten hat man immer noch die Hoffnung, daß die Nieren sich zumindest partiell wieder regenerieren. Man will noch ein paar Wochen oder Monate abwarten. Teilweise ist noch eine geringe Restfunktion der Nieren da, so daß die Dialyse nur einmal oder zweimal pro Woche erforderlich ist. Drei von diesen sieben sind inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen worden und werden ambulant in Dialysezentren behandelt. Einer ist in einem ziemlich kritischen Zustand.“
„Macht summa summarum 18 Leute.“
„Du hättest Mathematiker werden sollen.“
„Danke. Was ist mit den anderen? Muß man dir jeden Wurm einzeln aus der Nase ziehen?“

Demnächst gehts weiter mit dem Roman "Tödliche Pilze", andernorts

Tintling 3/2004