Pilzbücher von Erich Ricek

 
 
Ein ganz anderes Thema interessierte Herberger brennend:
was ergeben eigentlich die vorläufigen Arztberichte?“ „Eine Menge, schau es dir nur an.“ Rambetzky schob einen der dicksten Ordner in die Mitte des Schreibtisches. Es ist bei den fünfundzwanzig Vergifteten geblieben. Ende Dezember hat es ein zweites Todesopfer gegeben. Eine Frau, Kirsten Blaumeiser, zweiunddreißig Jahre alt. Hinterläßt einen Mann und zwei kleine Kinder sowie einen pflegebedürftigen Vater. Eines ihrer beiden Kinder war übrigens auch betroffen, ist aber offensichtlich auf dem Weg der Besserung. Im Gegensatz zur Mutter: Nach einer Nierentransplantation waren schwere Komplikationen aufgetreten, die sich unter anderem darin äußerten, daß die neue Niere nicht funktionierte. Die Frau mußte erneut an die Dialyse, dreimal pro Woche. Die transplantierte Niere starb im Körper recht bald ab und drohte den Körper zu vergiften.“
Der Pilzvergiftungskrimi geht an anderer  Stelle mit dem nächsten Häppchen weiter. Hinweis für Ungeduldige

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