Pilzbücher von Klaus Grabbe

 
 
Siehe auch Wilhelm Hunte, die beiden waren in Sachen Champignonanbau oft ein Autoren-Team.

Werner Häubling hatte eine wahre Horrorwoche hinter sich.

Zuerst kam der Brief von seinem Steuerberater, in dem er die Zusammenarbeit mit seinem Mandanten fristlos aufkündigte, weil er durch falsche und fehlende Umsatzangaben arglistig getäuscht worden sei.
„Eine Zusammenarbeit“ so hieß es „sei unter diesen Umständen nicht länger möglich.
Darüber hinaus bitten wir um umgehende Überweisung der auf der Abschlußrechnung genannten Gebühren einschließlich der Aufwendungen für die in unserem Büro erfolgte Betriebsprüfung. Siehe Anlagen.“
Man bedaure und sende ansonsten freundliche Grüße. Das kannte er doch schon.
„Schon wieder einer, der mir freundliche Grüße schickt“ fluchte er mit sich selbst.
Knurrig zerknüllte er den Brief und warf ihn in die Ecke seines Büros.
Demnächst gehts weiter  - an anderer Stelle
Tintling 2/2014