Pilzbücher von Ute Künkele

 

Indes waren die Worte des scharfsinnigen Frechlings nicht ohne Wirkung auf die beiden biederen Lebensmittel-Cops geblieben. Der Stachel saß und würde zum Weitermachen motivieren.

Unter normalen Umständen hätten Herberger und Christoffel nämlich gleichzeitig abgewunken
und mit dem Hinweis auf Personalmangel den Vorschlag eines Dauerbeschusses schlicht abgetan.
So dachten sie wenigstens ernsthaft darüber nach. Um ein Uhr waren wieder alle Stühle im großen Konferenzzimmer besetzt. Die altersschwache, sonst kaum benutzte Treppe nach oben hatte heute einiges auszuhalten. „Wer hat Vorschläge, was weiter zu tun ist?“
Wieder war es der vorlaute Rambetzky, der das Feuer eröffnete. „Den Häublings noch mal einen Besuch abstatten“ schlug die Schumacher vor. „Alle befragen und zwar richtig. Vielleicht widerspricht sich einer von denen.“ „Ok, das ist das Normalprogramm. Obligatorisch. Erstes Lehrjahr. Morgen also noch einmal das Ganze und zwar bei den Damen Häubling in ihrem Geschäftshaus.“ Rambetzky teilte Fridolin Haupenthal, dem rotbekränzten Glatzkopf und Elvira Lehnert, der kompakten Dame im altrosa Chanel, die Aufgabe zu.

wird andernorts fortgesetzt . nach Hause zum Tintling .