Pilzbücher von Wilhelm Obermeyer



Wilhelm Obermeyer (13.2.1861-24.7.1920) war ein deutscher Rektor,
der während des ersten Weltkrieges zum Zusammenschluss der Pilzfreunde zu einer gemeinsamen Organisation aufrief. 1918 gründete er mit Unterstützung der Kosmos-Gesellschaft den Verein der Pilzfreunde eV., dessen Vorsitzender er bis zu seinem Tod war. Bereits 1919 hatte er 32 lokale Pilzvereine etabliert, die insgesamt 2026 Mitglieder umfassten und  allesamt dem VdP anschlossen waren. 1920 hatte dieser VdP 40 sogar Ortsvereine mit sage und schreibe 2600 Mitgliedern.
Dann starb Wilhelm Obermeyer mit nicht einmal 60 Jahren an einer schweren Infektion.
Sein Sohn wurde danach geschäftsführender Vorstand des Vereines, während Dr. Ludwig Klein aus Karlsruhe die wissenschaftliche Leitung übernahm. Diese Zweiteilung schuf klaffende Klüfte in der Pilzgemeinde und vergraulte einen guten Teil derjenigen, die vor allem wegen der Speisepilze als Nahrungsergänzung in den kargen Kriegs- und Nachkriegsjahren zu den Pilzfreunden kamen. Diese Abtrünnigen schlossen sich in Nürnberg zusammen und gaben den Pilz- und Kräuterfreund (PuK) heraus. Die übriggebliebenen Mitglieder bildeten die Basis für die Deutsche Gesellschaft für Pilzkunde.
 



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