Zweisporiger Egerling, Kulturchampignon Agaricus_bisporus

Zweisporiger Egerling, Kulturchampignon Agaricus bisporus

Pilzverwertung und Pilze in der Lebensmitteltechnologie

 

Verfasser dieser Bücher sind Werner Bötticher, Paul Pannwitz, Ehrich Nier, Martin Weidenbörner und M. Wainwright

Die Recherchen begannen noch in der gleichen Viertelstunde.

Reinhold Herberger sagte alle anstehenden Aufgaben dieses Tages ab und dachte sich, daß sich der Inhaber des „Pizza-Heimservice al forno“, bei den Anrainern besser bekannt als „Kakerlaken-Center“, sicherlich darüber freuen würde. Giovanni Palese hatte sich in der Vergangenheit soviele Anzeigen wegen der unzumutbaren hygienischen Zustände in seiner Pizzabäckerei eingehandelt, daß die Schließung von Amts wegen eigentlich nur noch eine Frage der Zeit sein würde. Nun denn, hat er eben noch eine Galgenfrist.
Fortsetzung an anderer Stelle


Noch eine Fundsache aus der Zeitschrift für Pilzkunde Vol. 1 aus 1924, verfasst von Rudolf Chan, Nürnberg.
Da die Frage, ob der Fliegenpilz eßbar oder giftig ist, nicht zur Ruhe kommen will, möchte ich mir auch einige Bemerkungen dazu erlauben. Trotz mehrfacher gegenteiliger Behauptungen erkläre ich den Besuchern der PilzauskunftsteIle Amanita muscaria stets als Giftpilz.
Vor zwei Jahren hatte eine Bäuerin aus der Umgebung Nürnbergs Fliegenpilze gegessen. Die Folge war, daß die Frau, wenn auch leicht, erkrankte. Sie wurde übermäßig ausgelassen, tanzte und benahm sich, wie ein am Veitstanz Erkrankter. Am nächsten Tage leichtes Unwohlsein und Schwäche. Dann war alles vorüber. So ganz unschuldig ist der Pilz also nicht.
Herrn Quillings Angaben über aufgewärmte und gefrorene Pilze kann ich bestätigen. Beides habe ich ohne Schaden probiert. Beim Aufwärmen kommen nur tadellose Pilze in Betracht. Bei Auskunfterteilung ist abzuraten, da viele Sammler zu leichtsinnig sind.

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