Bekanntheitsklasse: 1

Speisewert  ***

Lebensweise .
 . saprobiontisch .

 . Vorkommen .
an der Gemüsetheke ;-)

. Größe: m bis l

Pilzform normal

. Unterseite  lamellig .

Lamellen frei .

Velum als Ring .

Sporenpulverfarbe:
schwarz

Verwandtschaft:
Ständerpilze
. Basidiomycetes .
Blätterpilze
. Agaricales .
Egerlingsverwandte
. Agaricaceae .
Egerlinge
. Agaricus .

Eines der Synonyme
dieses Pilzes ist
Agaricus cookeanus
.
Als solchen hat ihn
 Marcel Bon 1985
(genauer: als 'cookeianus')
in den Documents
Mycololiques 16 (no. 61)
zu Ehren von
Mordecai Cubitt Cooke
beschrieben.
Zweisporiger Egerling Agaricus bisporus

Zweisporiger Egerling  Agaricus bisporus
    Foto: Peter Stenzel    
essbar, sehr guter Speisepilz


Erscheinungszeit: April bis November.
Größe: 4 - 10 cm ø, Stiel 3 - 10 x 1 - 2 cm.
Vorkommen: Auf oder neben Komposthaufen, in Gewächshäusern
oder an sonstigen stark gedüngten Stellen.
Verbreitung: Als verwilderter Kulturpilz in den passenden Habitaten vorkommend,
aber an natürlichen Standorten recht selten.
Merkmale: Hut, gewölbt, dann ausgebreitet, fleischig, cremefarben bis hell milchkaffebraun, eingewachsen faserig, matt, Rand lange eingerollt, Huthaut abziehbar. Lamellen anfangs matt rosa, bald braun und schließlich schwarz, dünn, gedrängt, frei. StieI voll und fest,  später enghohl, zylindrisch, weiß, meist kürzer als der Hut breit. Ring  derb, gestiefelt. Geruch und Geschmack angenehm, pilzartig- aromatisch.
Sporenpulverfarbe schwarz. 

Wissenswertes, Verwechslung
Der in den Gemüsetheken allenthalben angebotene Kulturchampignon ist nichts anderes als dieser Pilz. Er wird seit knapp 200 Jahren auf kompostiertem Pferdemist kultiviert und heute in allen möglichen Formen und Farben vermarktet.
Auf kontaminierten Substrat reichert er Blei, Cadmium und Quecksilber an.

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