Pilzbücher von Heinrich Holzer



Also keine Pfifferlinge ohne Rechnung.“
„Verstehe.“ „Ein weiterer Grund ist“ und hier machte sich ein bitteres Lächeln auf Morgner´s Zügen bemerkbar, daß ich den Hobby-Pilzsammlern einfach nicht über den Weg traue, was die Genießbarkeit der offerierten Funde anbelangt. Aber hier sieht es ja wohl so aus, daß es - wenn ich schon Giftpilze verfüttert haben soll - wenigstens eine Rechnung darüber gibt.“ Soviel Sarkasmus verblüffte Herberger.
„Eine Frage noch: haben Sie immer die gleichen Einkaufsquellen für Ihre Grundstoffe und Zutaten?“
„Im großen und Ganzen ja. Für Frischgemüse, und darum scheint es hier ja in erster Linie zu gehen, habe ich den Großmarkt und außerdem den kleinen, aber feinen Gemüseladen gegenüber. Gemüseladen mag sich zwar sehr nach privatem Endverbraucher anhören, hat aber nicht viel zu sagen. Denn erstens sind die eingekauften Mengen keineswegs so groß, wie sich das mancher vielleicht vorstellen mag, zum anderen werden Preisvorteile durch die Fahrtkosten zum Großmarkt wieder aufgefressen. Ganz zu schweigen vom Zeitaufwand.
Fortsetzung folgt
Der Gift-Riesenschirmling - Macrolepiota venenata.