Speisewert


Bekanntheitsklasse 9

Größenklasse s bis m

Lamellen
ausgebuchtet

Sporenpulverfarbe .
 erdbraun

Verwandtschaft:
Ständerpilze
. Basidiomycetes .
Blätterpilze
. Agaricales .
Risspilzverwandte
. Inocybaceae .
Risspilze
Inocybe .
Klebriger Risspilz Inocybe splendens

Klebriger Risspilz Inocybe splendens    giftig     Foto: Karin Montag

Erscheinungszeit: Juli bis Oktober
Größe: 3 - 7 cm ø, Stiel 3 - 6 x 0,5 - 1 cm
Vorkommen: In unterschiedlichen Habitaten, gerne an lichten Stellen mit genügend Kalk- oder Basenanteilen im Boden. An Mykorrhizabäumen werden außer der Birke (wie hier) u.a. noch Buchen, Eichen und Linden genannt.
Verbreitung: In Mitteleuropa zerstreut bis selten.
Merkmale: Hut gewölbt oder konisch, oft mit fleischigem, stumpfem Buckel. Oberfläche semmel- bis kupfergelb, schmierig und glänzend, fein radialfaserig, wenig zum Aufspalten neigend. Scheitel mit weißen Velumresten. Lamellen erst blaß graubeige, später zimtbraun, Schneiden weiß. Stiel weißlich bis gelb, zylindrisch, glatt, voll, fest, ohne Ring. Fleisch weiß, fest, unter dem Scheitel bis 1,5 cm dick.
Geruch spermatisch.
Sporenpulverfarbe dunkel erdbraun.

Wissenswertes, Verwechslung
Von diesem Pilz wurde mehrere Varietäten beschrieben. Die wichtigste von ihnen - var. phaeoleuca - unterscheidet sich vor allem in den Hutfarben: Sie ist bräunlich mit kontrastierenden weißen Velumresten am Scheitel. Außerdem ist sie etwas schmächtiger, wohingegen die hier vorgestellte Typusart ein recht robuster, kräftiger und eher auffälliger Risspilz ist.

  zurück zum Arten-Index . zum Buchstaben I .