Bekanntheitsklasse: 4

Speisewert


. Lebensweise .
 . symbiotisch .

 . Vorkommen .
bei Laubbäumen

. Größes bis m

Pilzform normal

Hutunterseite
. lamellig .

. Lamellen .
ausgebuchtet .

 . Schneide  weiß .

Sporenpulverfarbe:
 erdbraun

Verwandtschaft:
Ständerpilze
. Basidiomycetes .
Blätterpilze
. Agaricales .
Risspilzverwandte
. Inocybaceae .
Risspilze
Inocybe .
Grünscheiteliger Rißpilz Inocybe corydalina

Grünscheiteliger Rißpilz, Grüngebuckelter Risspilz Inocybe corydalina       
giftverdächtig         
Erscheinungszeit:  September bis November
Größe: 3,5 - 7 cm ø, Stiel 3 - 8  x 0,3 - 1 cm.
Vorkommen: In diesem Fall am 10.10.1990, MTB 6505-b,
Hemmersdorfer Schlucht im Mischwald auf Muschelkalk. Der Pilz bevorzugt Laubbäume als Mykorrhizapartner
Verbreitung: In passenden Habitaten in ME nicht selten.
Merkmale:  Hut fleischig und kompakt, anfangs kegelig, später kegelig-geschweift und im AIter mit hochgebogenem Rand. Hutoberfläche graubeige, grauocker oder beigeocker mit + grünspanfarbigem Scheitel. Insgesamt ein ziemlich heller Pilz, bei dem allerdings die grünliche Farbe am Scheitel auch ziemlich undeutlich sein kann. Der Hutrand ist nur selten gespalten.
Lamellen jung weißlich-creme, bei zunehmender Reife rißpilztypisch oliv-ockerlich, grauocker bis ockerbeige, manchmal etwas rostfleckig, Schneiden deutlich weiß. Normal weit, bauchig, am Stiel ausgebuchtet angewachsen. Cortina in der Jugend ± deutlich und dicht. StieI zylindrisch, kompakt, meist gerade, wollweiß, gegen die Basis manchmal etwas dunkler ockerlich, weißlich befasert, Basis nicht verdickt. Fleisch kompakt, voll, bis 1 cm dick, weißlich bis creme, unter dem grünlichen Buckel oft grünspanfarben durchgefärht.
Geruch intensiver süßlich Geruch nach überreifen Birnen
Sporenpulver zimtbraun.        

Wissenswertes, Verwechslung
Im Habitus sehr ähnlich und im Geruch identisch ist der häufigere Birnenrißpilz Inocybe fraudans, der meistens etwas größer ist und sich durch rötliche Farben am Stiel und die fehlenden Grüntöne unterscheidet. Beide Arten benötigen Kalk zum Fruktifizieren.
Der Duftstoff ist Methylcinnamat, auch Zimtsäuremethylester genannt.

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