. Lebensweise .
 . saprobiontisch .

 . Vorkommen .
an Holz

Pilzform normal

Huntunterseite
. lamellig .

. Lamellen .
ausgebuchtet .

. Velum: Ring .

Sporenpulverfarbe:
braun

Verwandtschaft
Ständerpilze
Basidiomycetes
Blätterpilze
Agaricales
Träuschlingsverwandte
Strophariaceae

Hier behandelte Art:
Kuehneromyces mutabilis .
Stockschwämmchen
Stockwämmchen - Kuehneromyces

Kuehneromyces mutabilis, Gemeines Stockschwämmchen

Typus ist das Gemeine Stockschwämmchen Kuehneromyces mutabilis,
Syn. Pholiota mutabilis

Neben dem Hallimasch Armillaria mellea und dem Rauchblättrigem Schwefelkopf Hypholoma capnoides ist das Stockschwämmchen einer der wenigen in Europa heimischen besseren Speisepilze, die auf Holz wachsen. Man kann es braten und dünsten, wegen seines kräftigen Geschmacks eignet es sich besonders auch als Suppenpilz und zum Würzen von Mischpilzgerichten. Beobachtet man Pilzsammler im Walde, sieht man oft, dass sie die Stockschwämmchen stehenlassen, vermutlich aus Angst vor der Verwechslung mit giftigen Pilzen, besonders mit dem Grünblättrigen Schwefelkopf, Hypholoma fasciculare oder dem Nadelholz-Häubling oder Gift-Häubling Galerina marginata.
Das häufige Stockschwämmchen ist mit ein wenig Erfahrung schon von Weitem leicht zu erkennen: Sein Hut  ist hygrophan, man findet die Pilze fast immer mit je nach der
Witterung mehr oder weniger breiter, dunklerer, feuchtigkeitsgesättigter Randzone. 
Die Lamellen sind erst blaß, dann ton- bis rostbraun. Unter dem häutigen, oben von den
Sporen gefärbten Ring ist der Stiel mit etwas abstehenden, abwärts rotbraunen Schuppen besetzt. Der Stiel ist an der Basis mit anderen Fruchtkörpern verwachsen.
Es ist ein Braunsporer mit Ring am Stiel, auf dem sich die rostbraunen Sporen sehr deutlich ablagern. Damit kann man die Schwefelköpfe, die grau- bis schwarzviolettlichen Sporenstaub haben, leicht ausscheiden.
Der Pilz hat einen spezifischen, angenehmen Geruch.
Das Stockschwämmchen wächst von April ab bis zum Herbst oft in großen Büscheln auf Stümpfen und liegenden Stämmen verschiedener Laubhölzer, besonders von Buchen, Birken, Pappeln, Erlen usw., selten auf Nadelholz. Es läßt sich sogar im heimischen Garten kultivieren und bringt gute Erträge.