Bekanntheitsklasse1

Speisewert
***

Lebensweise
.
. symbiotisch .

 . Vorkommen .
bei Bäumen

. Größel bis xl

Pilzform normal

Hutunterseite
. röhrig .

Röhrenmündungen
rot

Sporenpulverfarbe:
. olivbraun .

Verwandtschaft:
Ständerpilze
Basidiomycetes
Röhrlingsartige
Boletales
Röhrlingsverwandte
Boletaceae
Dickröhrlinge
Boletus

Flockenstieliger Hexenröhrling Boletus erythropus

Flockenstieliger Hexenröhrling Boletus erythropus
essbar  
            
 Erscheinungszeit:  Mai bis November.
Größe: 5 - 20 cm ø, Stiel 8 - 15 x 1,5 - 4 cm
Vorkommen:  In bodensauren, aber auch neutralen Laub- und Nadelwäldern,
häufig, kalkmeidend.
Verbreitung: In ganz Mitteleuropa häufig.
Merkmale:  Hut matt, tabak- bis dunkel kastanienbraun, kompakt, bei trockenem Wetter auch heller kartonbraun, vollfleischig. Röhren nur ganz jung gelblich, bald mit deutlich roten Mündungen. StieI gelb, Basis bisweilen rot, vollfleischig, mit kleinen roten Flöckchen, ohne Netzzeichnung. Fleisch fest, alt weich werdend, zitronengelb, beim Anschnitt und auf Druck überall sofort stark blauend.
Geruch aromatisch pilzartig,  Geschmack mild.
Sporenpulver olivbraun.

Wissenswertes, Verwechslung:
Der Name Schusterpilz geht auf die scheinbare Minderwertigkeit gegenüber dem Herrenpilz (Steinpilz) zurück. Tatsächlich ist der Flockenstielige Hexenröhrling dem Steinpilz in Geschmack und Konsistenz nach Meinung vieler Mycophagen sogar überlegen. Allerdings haben die roten Röhrenmündungen und das stark blauende Fleisch (das sich beim Kochen verliert) von jeher eine abschreckende Wirkung und wurde mit Teufeln und Dämonen in Verbindung gebracht.
Von dem Pilz gibt es ± gelbe Formen, die aber nicht mir dem seltenen Schwefelgelben Röhrling Boletus pseudosulphureus zu verwechseln sind. Der hat jung stets gelbe Poren und niemals rote.

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