. Vorkommen .
bei Moosen

. Lebensweise .
 . symbiotisch ?
parasitisch?

 Bekanntheitsklasse 1

Größenklasse xxs bis xs

Speisewert
()

. Unterseite der Hüte
. lamellig .

. Lamellen .
herablaufend

Sporenpulverfarbe
weiß

Verwandtschaft:
Ständerpilze
. Basidiomycetes .
Blätterpilze
. Agaricales .
Ritterlingsverwandte
. Tricholomataceae .
Heftelnabelinge
. Rickenella .

Orangeroter Heftelnabeling Rickenella fibula
  
Orangeroter Heftelnabeling  Rickenella fibula  
kein Speisepilz    Foto: Fredi Kasparek    
 
Erscheinungszeit:  Januar-März.
Größe: 0,4 - 10 mm ø, Stiel 2 - 6 x 0,1 - 0,2 mm.
Vorkommen:  In moosigem Gras, mit Moosen vergesellschaftet.
Verbreitung: Häufig, in praktisch keinen mitteleuropäischen Gegenden fehlend.
Merkmale:  Hut erst flach konvex, bald trichterig vertieft. Oberfläche jung leuchtend orange bis orangegelb, alt blasser werdend. Hutrand grob gerippt. Lamellen sehr weit stehend, dicklich, leicht bogig, untermischt, am Grund anastomosierend, weit herablaufend. StieI lang und dünn, zylindrisch, wie der Hut gefärbt. Fleisch häutig, dünn.
Geruch unauffällig, Geschmack mild.
Sporenpulver weiß.

Wissenswertes, Verwechslung:
Angeblich soll der Pilz heute mit den Borstenscheiblingen Hymenochaetaceae verwandt sein. Bevor ich das glaube, verfolge ich lieber mal die weitere Pilzforschung.
Der Pilz gehörte früher mal zu den Nabelingen (Omphalina). Von denen unterscheidet er sich durch Zystiden im ganzen Fruchtkörper und durch seine Bindung an Moose. Ob diese Bindung symbiotisch oder parasitisch ist, bleibt auch noch zu erforschen.

Tintling-Logo