Grüner Knollenblätterpilz Amanita_phalloides

Grüner Knollenblätterpilz Amanita phalloides

Literatur über Giftpilze



Autoren der Bücher dieser Seite sind René Flammer, Egon Horak, Volkbert Kell, Andreas Bresinsky,
Hans Schnegg,  Lutz Roth, Max Dauthendey, Jiri Baier, Hanns Frank, Wesselin Denkow, J. J. Chauvin,
Thomson June, John Ramsbottom und Antonio Logrieco.

Stellt euch vor,
ich hatte heute nachmittag eine Pilzvergiftung zu behandeln.

Gleich eine ganze Familie, wie zu befürchten ist. Mutter und Tochter kamen in die Praxis und klagten über Schmerzen in der Nierengegend. Dabei erzählten sie fast beiläufig, daß es auch ihren Männern nicht sehr gut gehe. Sie vermuteten so eine Art „Familieninfektion“. Nach eingehender Untersuchung und Befragung kam heraus, daß sie vorige Woche ein Gericht aus Pfifferlingen genossen hatten. Es ist überhaupt purer Zufall, daß ich sie nach dem Verzehr von Pilzen gefragt hatte. Aber in einer Saison wie dieser, wo das nicht die erste Pilzvergiftung ist, denkt man schon mal an so etwas. Als die beiden ihre Symptome schilderten, fiel mir unwillkürlich die literaturbekannte Massenvergiftung in Polen 1952 ein, von der damals 102 Menschen betroffen waren. Elf von ihnen starben.
Der Pilzkrimi "Tödliche Pilze" wird an anderer Stelle fortgesetzt


Testen Sie das Giftpilz-Widget auch mit Giftpilz-Begriffen in anderen Sprachen. Z.B. champignons vénéneux, (hier kommen allerdings eine Menge Titel in der Art "Champignons comestibles et vénéneux", übersetzt: essbare und giftige Pilze, da muss man sich eben durchwühlen), Giftige svampe, Myrkyllisiä sieniä, Poisonous Fungi, fungo velenoso, Funghi velenosi, seta venenosa, Setas venenosas, kabell-douseg, skabell-douseg, Ciuperci otravitoare, tog-touseg, giftige paddestoel, mérges gomba, beacán bearaigh, kernónkel, juddevleisj, cogumelo venenoso, miyu k'allampa, fódya yegúdo, todoprasoro, venenafunig, caws llyffant, bwyd y boda, grawn unnos, Zehirli mantar, Jedovaté houby.

. zum Index der Pilzbücher . nach Hause . Tintling 1/1998


In diesem Buch werden die Pilzgifte von S. 261 bis 371 behandelt.